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Frequenzkonzept im Rettungswesen
 
 

Funkverbindungen im Rettungswesen

 
Vertreter aller Partner im Rettungswesen, aller Heli-Unternehmer und des BAKOM haben folgendes Frequenzkonzept im Rettungswesen vereinbart:
 
1. K-Kanal
Der K-Kanal (Koordinationskanal) dient als interdisziplinärer Kanal zum Kommunizieren zwischen den einzelnen Organisationen auf der Unfallstelle.
 
2. S-Kanäle
Securo 1 und 2 sind den Rettungsdiensten sowie den Spitälern vorbehalten.
 
3. H-Kanäle
Die H1- und H2-Kanäle sind die offiziellen Kanäle der Heli-Betreiber.
 
4. R-Kanal
Der Rettungskanal ist den Bergrettungsdiensten (SAC) und der Luftrettung (Rega) vorbehalten.
 

5. E-Kanal 161.300 MHz

Der Emergency- oder Notfunk-Kanal steht gesamtschweizerisch jedermann (Bevölkerung, Dienststellen und Behörden) für die Alarmierung in Notfällen zur Verfügung, sofern sich kein Telefon oder Handy in erreichbarer Nähe befinden. Über diese Frequenz kann direkt Hilfe angefordert werden. Der Notfunk-Kanal wird gesamtschweizerisch von der Einsatzzentrale der Rega überwacht.

Auf dieser Frequenz kann mit dem 5-Ton 2 13 01 (ZVEI-1/2) die automatische Verbindungskontrolle durchgeführt werden. Mit dem 5-Ton 2 14 14 (ZVEI-1/2) kann direkt bei der Einsatzzentrale der Rega Hilfe angefordert werden.
 
Ab 2012 wird Rega ihr Funknetz schrittweise mit dem Tonsquelch 123.0 Hz ausrüsten um Funkstörungen ausblenden zu können. Die Alarmierung der Rega-Einsatzzentrale bleibt jedoch wie bisher mit dem Selektivruf und ohne Tonsquelch möglich. Bitte beachten Sie bei Kauf eines neuen Notfunkgerätes, dass der Tonsquelch 123 Hz eingebaut ist.
 
6. Polycom
Polycom wird als interdisziplinäre Funkverbindung zwischen den einzelnen Organisationen vor Ort eingesetzt.
 
 
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